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Arbeitssicherheit gegen Absturz: Vermeiden Sie fatale Fehler!

13

Minutes

Simon Wilhelm

Experte für Arbeitssicherheit bei Protora

12.02.2025

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Minuten

Simon Wilhelm

Experte für Arbeitssicherheit bei Protora

Absturzunfälle gehören zu den häufigsten und schwerwiegendsten Ursachen für Arbeitsunfälle. Schützen Sie Ihre Mitarbeiter und Ihr Unternehmen! Die Einhaltung der Arbeitssicherheit gegen Absturz ist nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern auch ein Zeichen von Wertschätzung. Benötigen Sie Unterstützung bei der Umsetzung? Kontaktieren Sie uns jetzt für eine individuelle Beratung!

Das Thema kurz und kompakt

Eine umfassende Gefährdungsbeurteilung ist entscheidend, um Absturzgefahren systematisch zu erkennen und geeignete Schutzmaßnahmen festzulegen.

Bauliche Maßnahmen wie Schutzgeländer und organisatorische Maßnahmen wie Schulungen sind essenziell, um Absturzrisiken zu minimieren und die Sicherheit der Mitarbeiter zu gewährleisten.

Die richtige Auswahl, Anwendung und Wartung von PSAgA sowie die Erstellung eines Notfallplans sind unerlässlich, um im Falle eines Absturzes schnell und effektiv reagieren zu können und schwere Verletzungen zu vermeiden.

Sorgen Sie für maximale Sicherheit am Arbeitsplatz! Erfahren Sie, wie Sie Absturzgefahren erkennen, vermeiden und Ihre Mitarbeiter optimal schützen. Jetzt Checkliste für Arbeitssicherheit gegen Absturz herunterladen!

Arbeitsunfälle durch Absturzsicherung vermeiden: Ein umfassender Leitfaden

Arbeitsunfälle durch Absturzsicherung vermeiden: Ein umfassender Leitfaden

Die Arbeitssicherheit gegen Absturz ist ein unverzichtbares Element für jedes Unternehmen, unabhängig von Größe und Branche. Abstürze zählen zu den häufigsten und gravierendsten Ursachen von Arbeitsunfällen. Daher ist es von höchster Bedeutung, Gefahren frühzeitig zu erkennen, adäquate Schutzmaßnahmen zu implementieren und Mitarbeiter entsprechend zu schulen. Dieser Artikel bietet Ihnen einen detaillierten Überblick über die essenziellen Aspekte der Absturzsicherung, von den rechtlichen Grundlagen bis hin zu modernen Technologien, um die Sicherheit in Ihrem Betrieb zu gewährleisten.

Ein effektives Absturzrisikomanagement trägt nicht nur maßgeblich zur Reduzierung von Arbeitsunfällen und Verletzungen bei, sondern stellt auch die Einhaltung aller relevanten gesetzlichen Vorschriften und Normen sicher. Dies schützt die Gesundheit und Sicherheit Ihrer Mitarbeiter und minimiert gleichzeitig das Risiko von Bußgeldern und Haftungsansprüchen. Die Investition in präventive Maßnahmen ist somit nicht nur eine moralische Verpflichtung, sondern auch ein klarer wirtschaftlicher Vorteil, der sich in geringeren Ausfallzeiten und höherer Produktivität widerspiegelt. Die Arbeitssicherheit sollte stets oberste Priorität haben.

Die gesetzlichen Grundlagen für die Absturzsicherung sind umfassend und beinhalten das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) sowie die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV). Die strikte Einhaltung dieser Vorschriften ist unerlässlich, um die Sicherheit am Arbeitsplatz zu gewährleisten. Ergänzend dazu existieren zahlreiche Normen, die im Bereich der Absturzsicherung relevant sind, wie beispielsweise die EN 361 für Auffanggurte und die EN 353 für mitlaufende Auffanggeräte. Diese Normen definieren die Mindestanforderungen an die persönliche Schutzausrüstung (PSAgA) und dienen als fundamentale Basis für die Auswahl geeigneter Produkte, die den höchsten Sicherheitsstandards entsprechen. Die Fachkraft für Arbeitssicherheit spielt hierbei eine wichtige Rolle.

Risikomanagement: Absturzgefahren systematisch erkennen und eliminieren

Eine umfassende Gefährdungsbeurteilung bildet das Fundament für eine wirksame Absturzsicherung. Sie dient dazu, potenzielle Gefahrenquellen präzise zu identifizieren und die notwendigen Schutzmaßnahmen festzulegen. Dabei müssen nicht nur die Absturzhöhe, sondern auch die Art und Dauer der Tätigkeit, die körperliche Belastung und die spezifischen Umgebungsbedingungen berücksichtigt werden. Die BGHM betont, dass eine ganzheitliche Betrachtung unerlässlich ist, um alle potenziellen Risiken zu erkennen und zu minimieren. Die Gefährdungsbeurteilung muss nicht nur die Absturzhöhe berücksichtigen, sondern auch Faktoren wie Art und Dauer der Tätigkeit, körperliche Belastung und die Beschaffenheit des Standplatzes sowie tiefer gelegene Flächen.

Die Dokumentation der Ergebnisse ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Gefährdungsbeurteilung. Sie dient als solide Grundlage für die Festlegung von Schutzmaßnahmen und ermöglicht eine regelmäßige Überprüfung und Anpassung an veränderte Bedingungen. Ein systematischer Risikomanagement-Prozess umfasst die Bewertung des Risikos anhand der Wahrscheinlichkeit und des Ausmaßes möglicher Schäden sowie die Festlegung von Maßnahmen zur Risikominimierung. Diese Maßnahmen können technischer, organisatorischer oder persönlicher Natur sein. Die Unfallverhütung ist ein wesentlicher Aspekt, um die Sicherheit am Arbeitsplatz zu gewährleisten und Unfälle zu vermeiden. Die BAUA weist darauf hin, dass Abstürze eine der Hauptursachen für Arbeitsunfälle sind, sowohl in Bezug auf die Häufigkeit als auch auf die Schwere der Verletzungen.

Im Rahmen des Risikomanagements ist es entscheidend, die Wahrscheinlichkeit und das Ausmaß möglicher Schäden präzise zu bewerten. Dies ermöglicht es, die Schutzmaßnahmen entsprechend zu priorisieren und zu optimieren, um die größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten. Daher ist es unerlässlich, die Gefährdungsbeurteilung sorgfältig durchzuführen und die Schutzmaßnahmen konsequent umzusetzen. Die Betriebssicherheit sollte stets im Fokus stehen, um ein sicheres Arbeitsumfeld zu schaffen und die Gesundheit der Mitarbeiter zu schützen.

Sichere Konstruktionen: Technische Lösungen zur Minimierung von Absturzrisiken

Bauliche Maßnahmen spielen eine entscheidende Rolle bei der Verhinderung von Abstürzen. Schutzgeländer und Umwehrungen sind grundlegende Elemente, um Absturzkanten effektiv zu sichern und das Risiko von Stürzen zu minimieren. Dabei sind Mindesthöhen und Konstruktionsanforderungen unbedingt zu beachten, um die Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen zu gewährleisten. Fußleisten und Zwischenholme verhindern das Herabfallen von Gegenständen und bieten zusätzlichen Schutz für Personen, die sich unterhalb der Arbeitsbereiche aufhalten. Die BGHM betont die Bedeutung von stabilen und normgerechten Schutzgeländern, die den höchsten Sicherheitsstandards entsprechen.

Auch Abdeckungen für Öffnungen sind unerlässlich, um Wand- und Bodenöffnungen sicher zu verschließen und das Risiko von Stürzen in diese Bereiche zu eliminieren. Dabei müssen tragfähige Materialien verwendet werden, um ein Durchbrechen zu verhindern und die Sicherheit der Mitarbeiter zu gewährleisten. Technische Einrichtungen wie Absturzsicherungen und Auffangeinrichtungen bieten zusätzlichen Schutz in potenziell gefährlichen Situationen. Die Auswahl geeigneter Systeme ist abhängig von den spezifischen Arbeitsbedingungen und den potenziellen Gefahren, die am Arbeitsplatz vorhanden sind. Eine regelmäßige Wartung und Prüfung dieser Einrichtungen ist unerlässlich, um ihre Funktionsfähigkeit zu gewährleisten und sicherzustellen, dass sie im Bedarfsfall zuverlässig funktionieren. Die Fachkraft für Arbeitssicherheit spielt hierbei eine wichtige Rolle, um die Einhaltung der Sicherheitsstandards zu überwachen.

Laufstege und Arbeitsbühnen auf Dächern müssen über sichere Zugänge und Arbeitsbereiche verfügen, um das Risiko von Abstürzen zu minimieren und die Sicherheit der Arbeiter zu gewährleisten. Umwehrungen und Kennzeichnungen tragen dazu bei, Absturzgefahren deutlich zu machen und die Mitarbeiter auf potenzielle Risiken aufmerksam zu machen. Die BAUA weist darauf hin, dass bei der Gestaltung von Arbeitsplätzen von vornherein Maßnahmen zur Minimierung von Absturzgefahren berücksichtigt werden müssen. Dies umfasst die Anordnung von Geräten auf Bodenebene, die Begrenzung der Höhe von Bauwerken und die Planung sicherer Zugänge für Wartungsarbeiten. Die Arbeitssicherheit sollte immer oberste Priorität haben, um ein sicheres Arbeitsumfeld zu gewährleisten.

Sicherheit durch Anweisungen: Organisatorische Maßnahmen und Schulungen

Arbeitsanweisungen und Unterweisungen sind essenziell, um sicheres Arbeiten in der Höhe zu gewährleisten und das Risiko von Abstürzen zu minimieren. Klare Anweisungen, regelmäßige Schulungen und Trainings sind unerlässlich, um das Bewusstsein der Mitarbeiter für Absturzgefahren zu schärfen und sie in die Lage zu versetzen, die richtigen Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Die BGHM betont die Bedeutung von theoretischen und praktischen Schulungen für den Umgang mit persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA). Die Dokumentation der Unterweisungen ist wichtig, um die Einhaltung der Schulungspflicht nachzuweisen und im Bedarfsfall belegen zu können.

Die Zutrittskontrolle und Kennzeichnung von gefährdeten Bereichen tragen dazu bei, unbefugten Zugang zu verhindern und die Mitarbeiter auf potenzielle Gefahren aufmerksam zu machen. Absturzkanten und Gefahrenbereiche müssen deutlich gekennzeichnet sein, und Absperrungen und Warnhinweise müssen angebracht werden, um das Risiko von Unfällen zu minimieren. Die BAUA weist darauf hin, dass Arbeitsplätze und Verkehrswege mit einem Abstand von mehr als 2,0 m zu Absturzkanten außerhalb des Gefahrenbereichs liegen. Die Unfallverhütung ist ein wichtiger Aspekt, um die Sicherheit am Arbeitsplatz zu gewährleisten und Unfälle zu vermeiden.

Eine sorgfältige Arbeitsorganisation und Planung kann dazu beitragen, unnötige Arbeiten in der Höhe zu vermeiden und somit das Risiko von Abstürzen zu reduzieren. Der Einsatz von Hubarbeitsbühnen und anderen Hilfsmitteln kann das Arbeiten in der Höhe erleichtern und sicherer machen. Die Optimierung von Arbeitsabläufen und die Berücksichtigung ergonomischer Aspekte tragen ebenfalls zur Verbesserung der Arbeitssicherheit bei. Die BAUA empfiehlt, Leitern möglichst zu vermeiden und stattdessen geeignete Alternativen zu wählen. Wenn Leitern unvermeidlich sind, sollten Leitern mit Stufen anstelle von Sprossen bevorzugt werden, um die Sicherheit zu erhöhen.

PSAgA: Korrekte Ausrüstung und Schulung für maximalen Schutz

Die persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Absturzsicherung, insbesondere wenn technische oder organisatorische Maßnahmen nicht ausreichend sind, um die Sicherheit der Mitarbeiter zu gewährleisten. Die Auswahl der richtigen PSAgA ist entscheidend, um den Schutz der Mitarbeiter zu maximieren und das Risiko von Verletzungen zu minimieren. Auffanggurte, Verbindungsmittel und Höhensicherungsgeräte müssen an die spezifischen Arbeitsbedingungen angepasst sein, um optimalen Schutz zu bieten. Dabei sind das Gewicht und die Körpergröße des Trägers zu berücksichtigen, um eine korrekte Passform und Funktionalität sicherzustellen. Die BGHM betont die Bedeutung der Eignung und Kompatibilität der PSAgA, um sicherzustellen, dass die Ausrüstung effektiv und sicher eingesetzt werden kann.

Die sachgerechte Anwendung und Wartung der PSAgA ist unerlässlich, um ihre Funktionsfähigkeit zu gewährleisten und sicherzustellen, dass sie im Notfall zuverlässig funktioniert. Regelmäßige Inspektionen und Reinigungen sind notwendig, um Beschädigungen oder Abnutzungserscheinungen frühzeitig zu erkennen und zu beheben. Die Dokumentation der Prüfungen ist wichtig, um die Einhaltung der Wartungspflicht nachzuweisen und im Bedarfsfall belegen zu können. Beschädigte oder abgenutzte Ausrüstung muss umgehend ausgetauscht werden, um die Sicherheit der Mitarbeiter nicht zu gefährden. Die BGHM weist darauf hin, dass PSAgA, die einem Sturz ausgesetzt war, nicht wiederverwendet werden darf, da ihre Integrität beeinträchtigt sein könnte.

Schulungen und Trainings im Umgang mit PSAgA sind unerlässlich, um die Mitarbeiter in die Lage zu versetzen, die Ausrüstung korrekt anzuwenden und im Notfall richtig zu reagieren. Theoretische und praktische Übungen sind notwendig, um die korrekte An- und Ablegen der Ausrüstung zu vermitteln und Notfallmaßnahmen und Rettungstechniken zu trainieren. Die BGHM empfiehlt, die Mitarbeiter vor der ersten Benutzung der PSAgA und danach mindestens jährlich zu schulen, um sicherzustellen, dass sie stets auf dem neuesten Stand der Sicherheitstechnik sind.

Dach-, Fassaden- und Schachtarbeiten: Risiken minimieren durch Spezialmaßnahmen

Arbeiten auf Dächern bergen besondere Gefahren, insbesondere bei nicht durchtrittsicheren Dächern, wo das Risiko eines Sturzes besonders hoch ist. Die Verwendung von Laufstegen und Schutznetzen kann das Risiko von Abstürzen reduzieren und die Sicherheit der Arbeiter erhöhen. Lichtkuppeln müssen gesichert werden, um ein Durchbrechen zu verhindern und das Risiko von Stürzen durch das Dach zu minimieren. Die BGHM betont die Bedeutung von Zugängen unter Verschluss und einer deutlichen Kennzeichnung von nicht durchtrittsicheren Dächern, um Unfälle zu vermeiden.

Auch Arbeiten an Fassaden sind mit besonderen Risiken verbunden, insbesondere in Bezug auf die Höhe und die oft schwierigen Arbeitsbedingungen. Der Einsatz von Fassadengerüsten und Hubarbeitsbühnen kann das Arbeiten in der Höhe erleichtern und sicherer machen, da sie eine stabile und sichere Arbeitsplattform bieten. Fensteröffnungen und Balkone müssen gesichert werden, um Absturzgefahren zu minimieren und das Risiko von Stürzen zu reduzieren. Wind und Wetter sind bei Fassadenarbeiten stets zu berücksichtigen, da sie die Arbeitsbedingungen erheblich beeinflussen können. Die BAUA weist darauf hin, dass im Bausektor das Risiko von Abstürzen etwa viermal höher ist als im Durchschnitt aller Sektoren, was die Notwendigkeit besonderer Schutzmaßnahmen unterstreicht.

Arbeiten in Schächten und Gruben erfordern ebenfalls besondere Schutzmaßnahmen, da hier das Risiko von Stürzen und anderen Unfällen besonders hoch ist. Schachtöffnungen und Grubenränder müssen gesichert werden, um Absturzgefahren zu minimieren und das Risiko von Stürzen in die Tiefe zu reduzieren. Die Verwendung von Geländern und Abdeckungen ist empfehlenswert, um eine sichere Arbeitsumgebung zu gewährleisten. Die Überwachung der Atmosphäre ist wichtig, um gefährliche Gase oder Sauerstoffmangel frühzeitig zu erkennen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Die BAUA weist darauf hin, dass Abstürze in Schächten und Gruben zu den häufigsten Ursachen für schwere Arbeitsunfälle gehören, was die Bedeutung umfassender Sicherheitsmaßnahmen unterstreicht.

Schnelle Reaktion rettet Leben: Notfallmaßnahmen für Absturzsicherung

Die Erstellung eines Notfallplans ist ein wesentlicher Bestandteil der Absturzsicherung, um im Falle eines Unfalls schnell und effektiv reagieren zu können. Der Notfallplan muss Rettungsketten festlegen, die eine schnelle und effektive Reaktion im Notfall gewährleisten, um die Auswirkungen des Unfalls zu minimieren. Die Alarmierung und Kommunikation müssen klar geregelt sein, und die Mitarbeiter müssen in Erster Hilfe und medizinischer Versorgung geschult sein, um im Notfall adäquate Hilfe leisten zu können. Die BGHM betont die Bedeutung von klaren Anweisungen für den Fall eines Sturzes, um sicherzustellen, dass alle Beteiligten wissen, wie sie sich im Notfall verhalten müssen.

Rettungstechniken und -ausrüstung müssen vorhanden sein, um verletzte Personen schnell und sicher zu bergen und ihnen die notwendige medizinische Versorgung zukommen zu lassen. Die Auswahl geeigneter Rettungsgeräte ist abhängig von den spezifischen Arbeitsbedingungen und den potenziellen Gefahren, die am Arbeitsplatz vorhanden sind. Die Mitarbeiter müssen in Rettungstechniken geschult sein, und regelmäßige Übungen und Simulationen sind notwendig, um die Rettungskette zu trainieren und sicherzustellen, dass sie im Notfall reibungslos funktioniert. Die BGHM empfiehlt, die Mitarbeiter regelmäßig in Rettungstechniken zu schulen, um ihre Fähigkeiten auf dem neuesten Stand zu halten und ihre Reaktionsfähigkeit im Notfall zu verbessern.

Die Zusammenarbeit mit Rettungsdiensten ist wichtig, um eine schnelle und effektive Rettung zu gewährleisten und sicherzustellen, dass die verletzte Person so schnell wie möglich professionelle medizinische Hilfe erhält. Die Rettungsdienste müssen über die spezifischen Gefahren und Risiken am Arbeitsplatz informiert sein, und es müssen Rettungspläne bereitgestellt werden, um ihnen die Arbeit zu erleichtern. Der Zugang zu den Einsatzorten muss gewährleistet sein, um eine schnelle Rettung zu ermöglichen. Die BAUA weist darauf hin, dass die medizinische Überwachung von Mitarbeitern mit Absturzrisiko auf der Grundlage einer Risikobewertung empfohlen wird, um ihre Gesundheit und Sicherheit zu gewährleisten.

Digitale Sicherheit: BIM, Drohnen und Wearables für weniger Unfälle

BIM (Building Information Modeling) bietet innovative Möglichkeiten für die Planung und Koordination von Schutzmaßnahmen, um die Sicherheit auf Baustellen und in anderen Arbeitsumgebungen zu erhöhen. Gefahrenbereiche können visualisiert und Absturzsicherungen detailliert dokumentiert werden, um potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen und zu minimieren. BIM ermöglicht eine bessere Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Gewerken und trägt dazu bei, Fehler und Missverständnisse zu vermeiden, die zu Unfällen führen könnten. Die BAUA weist darauf hin, dass BIM und andere digitale Technologien neue Ansätze für die Planung, Koordination und Dokumentation von Absturzsicherungsmaßnahmen bieten, um die Sicherheit am Arbeitsplatz zu verbessern.

Drohnen und Robotik können für die Inspektion und Wartung von schwer zugänglichen Bereichen eingesetzt werden, um das Risiko für die Mitarbeiter zu reduzieren und die Effizienz der Datenerfassung zu steigern. Dies reduziert das Risiko für die Mitarbeiter und ermöglicht eine effiziente Datenerfassung. Drohnen können beispielsweise für die Inspektion von Dächern oder Fassaden eingesetzt werden, ohne dass Mitarbeiter in die Höhe steigen müssen, was die Sicherheit erheblich erhöht. Die BAUA fördert den Einsatz von Automatisierung, Robotik, Sensoren und Fernüberwachungstechnologien, um die Notwendigkeit von Arbeiten in der Höhe zu eliminieren und das Risiko von Abstürzen zu minimieren.

Wearable Technology kann zur Überwachung von Mitarbeitern in gefährlichen Bereichen eingesetzt werden, um ihre Sicherheit zu erhöhen und im Notfall schnell reagieren zu können. Automatische Alarmierung bei Stürzen und ergonomische Unterstützung tragen dazu bei, die Sicherheit der Mitarbeiter zu erhöhen und das Risiko von Verletzungen zu minimieren. Wearables können beispielsweise mit Sensoren ausgestattet sein, die Stürze erkennen und automatisch einen Notruf auslösen, um schnell Hilfe zu holen. Die BAUA weist darauf hin, dass technische Lösungen durch organisatorische Maßnahmen unterstützt werden müssen, einschließlich Planung, Koordination, Risikobewertung und Mitarbeiterschulung, um eine umfassende Sicherheitsstrategie zu gewährleisten.

Weniger Arbeitsunfälle: Kontinuierliche Verbesserung der Sicherheit


FAQ

Welche gesetzlichen Grundlagen sind bei der Absturzsicherung zu beachten?

Die wichtigsten gesetzlichen Grundlagen sind das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) und die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV). Ergänzend dazu existieren zahlreiche Normen, wie z.B. die EN 361 für Auffanggurte.

Wie oft müssen Mitarbeiter im Bereich Absturzsicherung geschult werden?

Mitarbeiter müssen vor der ersten Benutzung von PSAgA und danach mindestens jährlich geschult werden. Die BGHM betont die Bedeutung von theoretischen und praktischen Schulungen.

Welche Rolle spielt die Gefährdungsbeurteilung bei der Absturzsicherung?

Eine umfassende Gefährdungsbeurteilung ist das Fundament für eine wirksame Absturzsicherung. Sie dient dazu, potenzielle Gefahrenquellen präzise zu identifizieren und die notwendigen Schutzmaßnahmen festzulegen. Die BGHM betont, dass eine ganzheitliche Betrachtung unerlässlich ist.

Welche baulichen Maßnahmen können zur Absturzsicherung eingesetzt werden?

Schutzgeländer und Umwehrungen sind grundlegende Elemente, um Absturzkanten effektiv zu sichern. Auch Abdeckungen für Öffnungen sind unerlässlich, um Wand- und Bodenöffnungen sicher zu verschließen.

Was ist bei der Auswahl von persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) zu beachten?

Die Auswahl der richtigen PSAgA ist entscheidend, um den Schutz der Mitarbeiter zu maximieren. Auffanggurte, Verbindungsmittel und Höhensicherungsgeräte müssen an die spezifischen Arbeitsbedingungen angepasst sein. Die BGHM betont die Bedeutung der Eignung und Kompatibilität der PSAgA.

Wie kann die Wahrscheinlichkeit von Absturzunfällen minimiert werden?

Durch eine sorgfältige Arbeitsorganisation und Planung können unnötige Arbeiten in der Höhe vermieden werden. Der Einsatz von Hubarbeitsbühnen und anderen Hilfsmitteln kann das Arbeiten in der Höhe erleichtern und sicherer machen.

Welche Rolle spielen digitale Technologien bei der Absturzsicherung?

BIM (Building Information Modeling) bietet innovative Möglichkeiten für die Planung und Koordination von Schutzmaßnahmen. Drohnen und Robotik können für die Inspektion und Wartung von schwer zugänglichen Bereichen eingesetzt werden.

Was ist im Notfall bei einem Absturz zu tun?

Die Erstellung eines Notfallplans ist ein wesentlicher Bestandteil der Absturzsicherung. Der Notfallplan muss Rettungsketten festlegen, die eine schnelle und effektive Reaktion im Notfall gewährleisten.

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